Was kann ich machen, wenn Artikelpositionen nicht mit der Einzel-Verkaufseinheit, sondern mit der Verpackungseinheit angegeben werden?

Beim Import von Positionslisten (UGL, HSETU-Programme, …) werden u.U. Artikelpositionen nicht mit der Einzel-Verkaufseinheit, sondern mit der Verpackungseinheit angegeben. Es kann dadurch zu falschen Preisdarstellungen kommen, wenn über die identische Artikelnummer der Listenpreis einer Verkaufseinheit aus dem Artikelstamm zur Kalkulation herangezogen wird.
Um das zu korrigieren, können die möglichen Kürzel für die Verpackungseinheiten und die zugehörige Verpackungsmenge angegeben werden, so dass vom Programm der Preis der Verpackungseinheit aus dem Einzel-Listenpreis und der Verpackungsmenge berechnet werden kann.
Im Einzelartikel-Dialog können jetzt neben der Verkaufsmengeneinheit zusätzlich 1-n Kürzel  (durch Komma getrennt) für die Verpackungseinheit (VPE) eingegeben werden.
Zur Verpackungseinheit gehört des Weiteren die Menge der Verkaufseinheiten pro Verpackungseinheit (VPE-Menge).
Beispiel (siehe Bild)


In Datanorm-Dateien der Hersteller bzw. Großhändler sind teilweise die Verpackungsmengen aufgeführt. Sie werden vom Kaufmann ausgewertet und mit dem Kürzel „VPE“ als Verpackungseinheit in den Artikelstamm eingetragen.

Beim Positionslisten-Import prüft das Programm, ob die in den Import-Daten angegebene Mengeneinheit mit der Verkaufseinheit oder einer Verpackungseinheit aus den Stammdaten übereinstimmt. Wenn dies nicht der Fall ist, wird der Anwender gefragt, ob es sich um eine Verpackungseinheit handelt, und wenn ja, wie groß die Verpackungsmenge ist. Diese Daten trägt das Programm dann auch in die Stammdaten ein, so dass beim nächsten analogen Import der Artikelposition die Abfrage entfallen und die Preisumrechnung automatisch erfolgen kann.

 

Aus allen anfallenden Personal und sonstigen betrieblichen Kosten werden in einer Auswertungs- bzw. Übersichtsmaske alle anfallenden Lohnanteile und Kosten nochmals ausgewiesen. Wichtigster Punkt sind die Berechnungen des Deckungsbeitrages und der Stundensätze, welche es dem Betrieb ermöglichen, Aufträge gemäß seiner Kostensituation zu kalkulieren.